Ausstellungen Travemünde und
Schleswig-Holstein September 2024

 

Dauerausstellung

„Vogelleben zwischen Fluss und Meer“

Ausstellung „Vogelleben zwischen Fluss und Meer“ in der Naturwerkstatt Priwall © lpvIm August 2020 wurde in der Naturwerkstatt Priwall die Dauerausstellung „Vogelleben zwischen Fluss und Meer“ eröffnet.

Diese erzählt von der abwechslungsreichen und faszinierenden Natur des Priwalls und der Geschichte, wie diese Halbinsel zu einem ganz besonderen Refugium für selten gewordene und gefährdete Küstenvögel wurde.

Durch verschiedene Ausstellungsobjekte, interaktive Medien und spielerische Stationen lädt sie Jung und Alt ein, die Natur des Priwalls zu entdecken und ihre gefiederten Bewohner näher kennenzulernen. Dabei darf selber ausprobiert und gerätselt werden:
Wo finde ich den besten Brutplatz für einen Kiebitz?
Und wie genau werden Vögel eigentlich gezählt?
Abgerundet wird die Ausstellung durch naturgetreue Dioramen, die die Vögel in ihren natürlichen Lebensräumen zeigen.

Die Naturwerkstatt Priwall ist ein Besucher- und Informationszentrum des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer e. V., gelegen am Rande des Naturschutzgebietes „Südlicher Priwall“. Regelmäßig starten von hier aus naturkundliche Führungen mit botanischem, vogelkundlichem oder naturhistorischem Schwerpunkt.

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 10:00 – 16:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: 4 €
Kinder (ab 6 Jahre): 2 €
(inkl. Führung + 2 €)

Ort: Naturwerkstatt Priwall, Fliegerweg 5-7, 23570 Travemünde-Priwall
Tel. 04502 9996465
www.naturwerkstatt-priwall.de

www.dummersdorfer-ufer.de

Foto © LPV (Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer)


noch bis 03. Oktober 2024

16. WindArt

WindArt 2023, 7 Wimpel, Bernd Derenbach © TraveMediaDer Wind als tragendes Element für bewegte Bauelemente und Kunst im Freien, verbunden mit Licht- und Sound-Effekten, für Spiele und kunstvolle Bewegungsabläufe. Innovative Windspiele an verschiedenen Plätzen in Travemünde schaffen Orte der Entdeckung, des Erholens und des Staunens.

Tipp: Folge bei einem Spaziergang durch das Seebad dem WindArt-Skulpturen Walk entlang unserer Promenaden! Vom Fährplatz bis zum Mövenstein und am Kohlenhofkai auf der Priwallpromenade sind überwiegend kinetische Objekte bekannter Künstler:innen installiert, die du in ihrem Zusammenspiel von Licht, Wasser, Wellen und Wind ganzjährig bewundern kannst. Alle Skulpturen wurden vom Verein für Kunst und Kultur zu Travemünde e. V. im öffentlichen Raum installiert und sind frei zugänglich. Schon entdeckt? Die Objekte sind mit Hinweisschildern versehen. So kannst du über einen QR Code umfangreiche Informationen zu Skulpturen und Künstler:innen abrufen!

Programm WindArt 2024, Lageplan, Infos zu den Objekten und mehr: https://kunst-kultur-travemuende.de/

täglich ganztägig

Eintritt: frei

Ort: verschiedene Orte in Travemünde

Veranstalter: Verein für Kunst und Kultur zu Travemünde e. V.
https://kunst-kultur-travemuende.de/


noch bis Ende 2024

A(R)TLANTIC Skulpturenausstellung
im Hotelgarten

A(R)TLANTIC Skulpturenausstellung Shona 2023 © TraveMediaVon Mitte Mai bis Ende 2023 präsentiert das ATLANTIC Grand Hotel Travemünde zum dritten Mal eine gemeinsame Skulpturen- und Kunstausstellung zweier Galerien, die im Hotelgarten und im Bereich der Konzertmuschel zur Meerseite stattfindet.

Zu sehen sind über 30 Steinskulpturen aus Zimbabwe und Malereien direkt hier aus Travemünde von der Galerie Shona von Thomas Kuhse und der Kunstwerkerin Ninette Mathiessen.

Selbstverständlich stehen alle ausgestellten Skulpturen auch für den Kauf zur Verfügung – sprechen Sie dazu einfach die Mitarbeitenden an der Hotelrezeption des ATLANTIC Grand Hotel Travemünde an.

Nachfolgend geben wir Ihnen weitere Informationen zu den beiden Galeristen:

Thomas Kuhse – Galerie Shona
Die Galerie Shona zeigt Werke von renommierten Künstlern Zimbabwes, die von Bildhauern der „Ersten Generation“ beeinflusst wurden. Mit Werken von Nicholas Mukomberanwa, Henry Munyaradzi, Brighton Sango und vielen anderen, begeistern Steinskulpturen aus Zimbabwe, Shona Skulpturen genannt, seit Jahrzehnten Kunstliebhaber in aller Welt und finden sich in den Sammlungen des Museum of Modern Art in New York oder des Musée Rodin in Paris.

Die zeitgenössische Shona-Bildhauerei kann europäische Einflüsse nicht verleugnen. Sie hat aber ihren eigenen, eigenwilligen und ergreifenden Ausdruck erhalten, ist nicht traditionell verankert, sondern als reine Kunstform, quasi als „l´art pour l´art“ entstanden. Sie grenzt sich deshalb auch gegenüber traditioneller afrikanischer Kunst ab, die man aus Völkerkundemuseen kennt und ist dem modernen europäischen Kunstverständnis ähnlich.

Ninette Mathiessen – Die Kunstwerkerin
Die 1974 in Niedersachsen geborene Künstlerin Ninette Mathiessen, hat erst 2005 zur Malerei gefunden und betreibt seit 2011 ihre Galerie mit angeschlossenem Atelier in Travemünde.

Als reine Autodidaktin hat sie sich im Selbststudium alles angeeignet, was ihre Bilder heute ausmachen. Der moderne Duktus passt in den aktuellen Zeitgeist. Ihre Leitmotive sind maritim, der stereotype Fisch ihr Markenzeichen und die Serie „FISH & SHIPS“ ein festes Programm auf Leinwand. Die Werkzeuge von Ninette sind Spachtel und Malermesser. Pinsel sind bei ihr tabu. Als Farben wählt sie Kunststoffdispersionen, von der Acrylfarbe bis hin zum Lack. Der Stil ist beeinflusst vom sogenannten „Shabby Look“. Grob gespachtelte Hintergründe, schneller Messerstrich und bloß nicht zu ordentlich. Ninette Mathiessens Werke waren seit 2011 in vielen Ausstellungen zu sehen und finden mittlerweile international Beachtung.
www.diekunstwerkerin.de

Der Zugang ist möglich über den Eingang zum Hotelgarten, von der Strandpromenade kommend und selbstverständlich auch über den Hotel-Haupteingang.

täglich 09:00 – 18:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: ATLANTIC Grand Hotel Travemünde, Hotelgarten, Kaiserallee 2, 23570 Lübeck-Travemünde
www.atlantic-hotels.de/grand-hotel-travemuende


noch bis 01. September 2024

„Grundwasser lebt!“

„Grundwasser lebt“ – virtuelles U-Boot © Museum für Natur und Umwelt LübeckVom 03. Februar bis 01. September 2024 ist im Lübecker Museum für Natur und Umwelt die große Sonderausstellung „Grundwasser lebt!“ des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz zu sehen.

Grundwasser ist eine unverzichtbare Ressource, über die nur wenig Kenntnis herrscht. Die Schau informiert nicht nur über Entstehung, nachhaltige Nutzung und Schutz des Grundwassers, sondern auch über dessen Bedeutung als Lebensraum für Organismen, die sich über Jahrmillionen an diese lichtlose, nährstoffarme und temperaturkonstante Umgebung angepasst haben. „Grundwasser lebt!“ bietet neue und überraschende Einblicke in einen verborgenen Lebensraum mit großer Wichtigkeit.

Die Ausstellung präsentiert vier zentrale Themen: Im Abschnitt „Grundwasser in Raum und Zeit“ geht es um Bildung, globale Verteilung, Verfügbarkeit und Alter von Grundwasser. Es werden die Einbindung des Grundwassers in den globalen Wasserkreislauf, der Landschaftswasserhaushalt sowie die verschiedenen Grundwasserleiter thematisiert. Die Grundwasserbilanz der letzten Jahrzehnte in Deutschland und das Vorkommen von Nitrat im Grundwasser werden ebenso vorgestellt.

In „Grundwasser als Lebensraum“ werden die im Grundwasser lebenden Tiere und ihre biologischen Anpassungen und Besonderheiten präsentiert und die Funktionen der Lebensgemeinschaft bei der Grundwasserreinigung und als lebende Verschmutzungsindikatoren erläutert. Es werden die Bindung der Organismen an verschiedene Wasserkörper, Forschungsergebnisse mit Umwelt-DNA-Methoden sowie Evolutionsereignisse und deren zeitlich-räumlicher Verlauf dargestellt.

„Mensch und Grundwasser“ beleuchtet Nutzung, Verbrauch, Nährstoffeinträge, Bodenversiegelung und Klimawandel mit Hilfe von Kommentaren von Expert:innen aus Forschung und Versorgungsunternehmen. Auch um den Handel mit Wasser in Gütern wie Fleisch oder Kleidung geht es.

Im Teil „Perspektiven der Nachhaltigkeit“ schließlich werden Handlungsmöglichkeiten für eine nachhaltige Nutzung der Ressource Grundwasser privat, in Landwirtschaft und Industrie vorgestellt. Renaturierung, Tröpfchenbewässerung, Schwammstädte und mehr stehen beispielhaft für zukunftsfähige Strategien.

Die moderne, viersprachige Ausstellung bietet mithilfe innovativer Technik verschiedene interaktive Stationen für Besucher:innen jeden Alters, so zum Beispiel eine virtuelle U-Boot-Fahrt im Grundwasser und ein Augmented Reality-Sammelspiel.

Das digitale U-Boot ist eines der Highlights der Wanderausstellung. Die Museumsgäste können es selbst durch eine Grundwasserhöhle steuern und so die faszinierende virtuelle Wasserwelt samt ihren Bewohnern erkunden. Auf die Größe einer Assel geschrumpft, begegnen sie winzigen, staunenswerten Zeitgenossen wie der Brunnenschnecke, dem Urringelwurm oder dem Grottenolm auf Augenhöhe. Taktile Modelle ermöglichen allen Gästen gleichermaßen das Begreifen von Grundwassertieren und Grundwasserleitern. Zudem sind Fotografien von Grundwassertieren eindrucksvoll auf hinterleuchteten Stoffbannern zu bestaunen.

Die Ausstellung thematisiert auch grundlegende Begriffe der Hydrogeologie. So gibt eine interaktive Animation einen vereinfachten Einblick in die hochkomplexen Zusammenhänge des Landschaftswasserhaushaltes und vermittelt spielerisch den Zusammenhang zwischen Dürre, Starkregen, Hochwasser und niedrigem Grundwasserspiegel. Die Auswirkungen des Klimawandels und aktuelle Forschungsergebnisse werden zudem auf einem Medientisch durch Karten ortsbezogen in verschiedenen Ebenen visualisiert.

Aktuelle Bezüge bieten auch die Interviews mit Vertreter:innen der Wissenschaft und der Wasserämter, die zu Themen wie Trockenheit, Forschung und Gesetzeslage sprechen. Auf den Tafeln werden all diese Themen aufgegriffen und in einfach gehaltener Sprache ausgeführt. Alle Texte sind über QR-Codes auf Deutsch, Englisch, Französisch und Polnisch sowie mit Screenreader abrufbar. So kann ein internationales Publikum Grundwasser als vielfach übersehenen Teil von Klima-, Arten- und Naturschutz sowie als Lebensraum kennenlernen.

Die Bewohner des Grundwassers sind auch außerhalb des Museums zu finden: Das Augmented Reality-Sammelspiel „StyGo!“ lädt zu einem Spaziergang über die Lübecker Altstadtinsel ein, bei dem an 17 Punkten digitale Karten mit Grundwassertieren gesammelt werden können, die sich in der Ausstellung wiederfinden.

Die Schau wurde von einem Team unter der Leitung des ehemaligen Direktors des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz Prof. Dr. Willi Xylander erarbeitet. Kuratiert und koordiniert hat seine Frau, die Biologin Helga Zumkowksi-Xylander.

„Grundwasser lebt!“ wurde von u.a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Die Präsentation in Lübeck wurde von der Possehl-Stiftung, der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck und des Fördervereins des Museums für Natur und Umwelt Lübeck e. V. unterstützt.

Katalog:
Zur Ausstellung ist ein Katalog mit dem Titel „Grundwasser lebt!“ erschienen, der für 4,50 € im Museumsshop zu erwerben ist.

Begleitprogramm:
Begleitend zur Ausstellung finden zahlreiche Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel öffentliche Führungen, Fortbildungen und Vorträge. Diese sind tagesaktuell der Homepage des Museums für Natur und Umwelt zu entnehmen.

Öffnungszeiten:
Di – Fr 09:00 – 17:00 Uhr
Sa und So 10:00 – 17:00 Uhr
an Feiertagen 10:00 – 17:00 Uhr
Feiertage:
geschlossen am: 1.1., 24.12., 25.12. und 31.12.
geöffnet: Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit, Reformationstag und Zweiter Weihnachtsfeiertag

Eintritt:
Erwachsene 6 €
Kinder unter 6 Jahren frei
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2 €
Ermäßigte 3 €

Ort: Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck
www.museum-fuer-natur-und-umwelt.de

Foto © Museum für Natur und Umwelt Lübeck


noch bis 01. September 2024

»Von hier nach dort«

EHM »Von hier nach dort« Ausstellungsfiguren © Lena MorgensternSonderausstellung bringt Navigation auf den Weg

Wie orientiert man sich zur See und auf dem Land?
Welche Navigationstechniken haben die Menschen früher benutzt und woher weiß Google Maps eigentlich, wo man ist?

Diesen Fragen geht das Europäische Hansemuseum in Lübeck (EHM) vom 18. Februar bis 01. September 2024 in seiner neuen Sonderausstellung nach. »Von hier nach dort – unterwegs mit Kompass und Navi!« rückt das Thema Navigation in den Fokus, das auch eng mit der Geschichte des Hansehandels verbunden ist. Mit ihren zahlreichen Mitmachstationen richtet sich die Ausstellung speziell an Kinder, Jugendliche und Familien.

Die interaktive Wanderausstellung »Von hier nach dort« wurde mit dem Ziel entwickelt, die Themen Navigation und Orientierung kindgerecht und spielerisch zu vermitteln und geht speziell auf die Lernbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein. Nach dem Motto »Verstehen durch Ausprobieren« bietet sie Kindern ab acht Jahren an zahlreichen Mitmachstationen Möglichkeiten, ihr Wissen zu testen, zu lernen und zu verstehen. Die Kernfragen »Wo bin ich?«, »Wo ist mein Ziel?«, »Wie komme ich dorthin?« und »Wie beschreibe ich den Weg dorthin?« stellen die Essenz der Navigation dar, die durch das Stellen und Beantworten dieser Fragen in der Ausstellung erfahrbar wird.

Navigation und Hanse
Und ganz nebenbei zeigt die Sonderausstellung die Geschichte und Navigationstechniken vom Mittelalter bis heute. Kinder und Erwachsene erfahren, was ein Sextant ist, wie man Handlot und Kompass benutzt, was man an einer Seekarte ablesen kann und wie sich Navigationsprogramme bis heute entwickelt haben.
Da das Thema Navigation auch eng mit der Geschichte des Hansehandels verbunden ist, wurde die Schau für Lübeck eigens um diesen Aspekt ergänzt. Ein besonderes historisches Objekt – ein Seebuch aus dem 15. Jahrhundert – mit dem sich die Hansekaufleute lange Zeit auf See orientierten, veranschaulicht diesen Teil der Navigationsgeschichte.
Ein Team von besonderen Charakteren begleitet die Entdecker:innen auf ihrem Weg durch die Ausstellung: Ein mittelalterlicher Steuermann, eine Astronautin, ein Storch, zwei Seglerinnen und ein Kartograph geben nützliche und unterhaltsame Tipps, die im Alltag angewendet werden können. Ihre besonderen Navigationsfähigkeiten helfen zudem dabei, Aufgaben in der Ausstellung zu lösen. So können Kinder an einem Maltisch eine eigene Landkarte zeichnen oder an der partizipativen Station im Eingangsbereich eine Wegbeschreibung zu unserem Museum anfertigen und auf diese Weise selbst Teil der Ausstellung werden.

Rahmenprogramm mit kostenfreien Angeboten für Schulen und Jugendgruppen
Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Vorträgen, Filmvorführungen und Kindergeburtstagen sowie Angeboten für Schulklassen ergänzt die Sonderausstellung. Neben dem freien Museumseintritt, der für Kinder bis 18 Jahre gilt, bietet das EHM auch das Programm zu dieser Mitmach-Ausstellung für Schulklassen sowie für Jugend- und Sportvereine kostenfrei an, um so möglichst vielen Kindern und Jugendlichen unabhängig vom sozialen oder familiären Umfeld eine Teilnahme zu ermöglichen. Zur Unterstützung wurde auch dieses Mal ein Spendenaufruf gestartet – gespendet werden kann ganz einfach über die Homepage des Museums.

Die interaktive Wanderausstellung wurde von vier norddeutschen Museen – dem Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven, dem Focke-Museum Bremen, der Stiftung Historische Museen Hamburg (Altonaer Museum, Projekt Deutsches Hafenmuseum) und dem Europäischen Hansemuseum – gemeinsam entwickelt. Nach der ersten Station in Bremen im März 2022 und einem Sommer in Hamburg ist »Von hier nach dort« ab Februar 2024 in Lübeck zu erleben, bevor die Ausstellung im Oktober 2024 ihr Ziel in Bremerhaven erreicht.

Öffnungszeiten:
täglich 10:00 – 18:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene 6,00 €
Ermäßigte 4,00 €
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren 0,00 €

Ort: Europäisches Hansemuseum, An der Untertrave 1, 23552 Lübeck
www.hansemuseum.eu

Foto © Lena Morgenstern


noch bis 01. September 2024

Wanderausstellung
„17 Ziele im Quadrat“
im ÜBERGANGSHAUS

RENN Roadshow © RENN.nordSo finden die 17 Ziele der Nachhaltigkeit ihren Weg in den Alltag.

Die Wanderausstellung „17 Ziele im Quadrat“ macht vier Wochen lang Station im Lübecker ÜBERGANGSHAUS.

Was ist eigentlich virtuelles Wasser?
Warum sind Biokunststoffe so umstritten?
Und welche Ernährungsform ist am klimafreundlichsten?
Antworten auf diese Fragen gibt die interaktive Ausstellung von RENN.nord zu den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, die 2024 durch alle fünf RENN.nord-Bundesländer tourt.

Bereits 2015 haben die Vereinten Nationen ihre Agenda 2030 verabschiedet, in der 17 Ziele (SDGs) für eine nachhaltige Entwicklung der Weltgemeinschaft formuliert sind (SDGs = Sustainable Development Goals). Aber da es manchmal gar nicht so einfach ist, die globalen Ziele auf den eigenen Alltag, das eigene Unternehmen oder die eigene Kommune zu beziehen, beschäftigt sich die Ausstellung „17 Ziele im Quadrat“ mit Vorhaben und Fragestellungen zu den einzelnen Zielen und macht sie dadurch begreifbar. Sie besteht aus 17 individuell gestalteten Holz-Kuben, in denen verschiedene Elemente zum Anfassen, Anhören, Nachlesen und Mitmachen einladen, und wird im Erdgeschoss des ÜBERGANGSHAUSES gezeigt.

Während der Öffnungszeiten können Interessierte die Wanderausstellung anschauen oder sich mit Hilfe eines kleinen Quiz die Inhalte erschließen.

Die Wanderausstellung ist ein Projekt von RENN.nord. Die regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) sind ein Netzwerk des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE).

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

Hier geht’s zum Programm im ÜBERGANGSHAUS www.uebergangshaus.de

Öffnungszeiten:
Di, Do, Fr, Sa 10:00 – 19:00 Uhr, Mi 10:00 – 20:00 Uhr.

Eintritt: frei

Ort: Übergangshaus Lübeck, Königstraße 54, 23552 Lübeck

Foto © RENN.nord


noch bis 08. September 2024

„Tierbilder“
– Gemälde der Düsseldorfer Malerschule
aus der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung

Johannes Christian Deiker – Hund (Setter) © Dr. Axe-Stiftung BonnDie beiden Sommerausstellungen in Eutin widmen sich in diesem Jahr auf zwei Etagen dem Thema „Tiere in der Bildenden Kunst“.

Im Erdgeschoss wird ab dem 30. Juni 2024 eine facettenreiche Auswahl von Tierbildern der im 19. Jahrhundert international bekannten Düsseldorfer Malerschule gezeigt. Diese Darstellungen lassen sich nicht allein einer bestimmten Gattung wie der reinen Tiermalerei zuordnen; vielmehr sind sie häufig ein fester Bestandteil des Bildgeschehens auch in der Landschafts-, Genre- und Militärmalerei.

Die Wiedergabe von Tieren – ob Pferde in Schlachtenbildern, Nutztiere in der Landwirtschaft, Wildtiere in der Natur oder Bilder von Haustieren in ihrer heimischen Umgebung – erfreute sich von jeher großer Beliebtheit beim Publikum. Insbesondere aber das Bürgertum des 19. Jahrhunderts schätzte die unterschiedlichen künstlerischen Darstellungsweisen von Tieren, nahmen sie im alltäglichen Leben der damaligen Stadt- und Landbevölkerung doch noch einen viel höheren Stellenwert ein als heutzutage.

Die Bandbreite der präsentierten Arbeiten reicht vom klassischen Tierporträt über humoristische oder rein naturalistische Darstellungen bis hin zur sinnbildlichen Einbindung eines Tieres in einen inhaltlichen Kontext. Es sind herausragende Werke von bekannten Vertreterinnen und Vertretern der Düsseldorfer Malerschule wie August Deusser, Julius Paul Junghanns, Carl Jutz d. Ä., German Grobe, Adolf Lins, Clara von Wille und vielen mehr, die in der Ausstellung vorgestellt werden und allesamt aus der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung Bonn stammen.

Die Dr. Axe-Stiftung mit Sitz in Bonn wurde im Jahr 1997 von Dr. Hans Günther Axe (1920–2008) gegründet, der nach dem Zweiten Weltkrieg ein erfolgreiches Versicherungsmaklerunternehmen aufbaute. Die Dr. Axe-Stiftung übernahm 2008 das Lebenswerk des Stifters und führt es seitdem in seinem Sinne weiter. Sie ist auf ein breites Spektrum gemeinnütziger, sozialer und mildtätiger Zwecke ausgerichtet. Mit dem 2011 eröffneten Hasenberghof in Kronenburg/Eifel verfügt die Stiftung über ein außergewöhnliches, von Dr. Axe ausgewähltes Domizil, das die Verbindung höchst unterschiedlicher Stiftungszwecke zulässt. In dem dort neu eingerichteten Kunstkabinett finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen mit Gemälden aus der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung statt, deren Schwerpunkt auf Werken der Düsseldorfer Malerschule liegt. Dr. Axe besaß selbst Werke von Künstlern wie Andreas und Oswald Achenbach, die den Grundstock der Sammlung der Dr. Axe-Stiftung bilden. Die bestehende Sammlung wird durch Neuankäufe ständig erweitert und auch an andere Museen und Institutionen ausgeliehen.

Öffnungszeiten:
03. März – 31. Oktober:
dienstags – sonntags/feiertags: 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 6 €, erm. 3,00 €, Kinder bis 14 Jahre frei

Ort: Ostholstein-Museum Eutin, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Dr. Axe-Stiftung Bonn


noch bis 22. September 2024

Sonderausstellung
über die Freiwillige Feuerwehr Neustadt in Holstein

Plakat Ausstellung Freiwillige Feuerwehr Neustadt in HolsteinAus gutem Grund war die Angst vor Stadtbränden schon immer groß. Allein in den ersten 200 Jahren nach der Gründung ist Neustadt in Holstein mindestens fünfmal abgebrannt. Seit 155 Jahren sorgt die Freiwillige Feuerwehr dafür, dass sich einzelne Schadensfeuer nicht zu großflächigen Stadtbränden ausweiten konnten. Daran möchten Thomas Schwarz und Norbert Kahl im zeiTTor – Museum der Stadt Neustadt in Holstein erinnern. Mit ihrer Sonderausstellung „Brandgefährlich. Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt in Holstein“ dokumentieren die beiden ehrenamtlichen Kuratoren vom 20. Juli bis zum 22. September 2024 die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Neustadt in Holstein. Auf über 700 historischen und zeitgenössischen Bildern wird der Dienst der Feuerwehrleute bei Übungen und Bränden mitsamt Fahrzeugen dargestellt. Alte Löschgeräte und Uniformteile aus dem Bestand der Freiwilligen Feuerwehr und des zeiTTors runden die Sonderausstellung ab. Dazu zählen u. a. persönliche Löscheimer, verschiedene historische Werkzeuge und Feuerwehrhelme.

Im Mittelalter waren alle Bewohnerinnen und Bewohner laut der Bursprake von 1502, einer Art Verhaltensvorschrift für die Bürger, im Notfall zur Brandbekämpfung verpflichtet. Seit 1869 übernehmen Freiwillige diese Aufgaben für die Allgemeinheit. Damals lebten etwa 4000 Menschen in 507 Häusern in der Stadt. Den 55 aktiven Feuerwehrleuten standen 2 Spritzen, 4 Handleitern und insgesamt 120 m Schläuche zur Verfügung. Heute können 88 aktive Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr ausrücken, falls eines der 4194 Häuser für die 15750 in der Stadt wohnenden Menschen in Brand geraten sollte. Für die Aufgaben „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ stehen ihnen 13 Einsatzfahrzeuge und ein Mehrzweckboot zur Verfügung.

Öffnungszeiten:
dienstags – samstags 10:30 – 17:00 Uhr
sonn- und feiertags 14:00 – 17:00 Uhr

Eintritt:
Erwachsene: 4,00 €
Erwachsene mit Ermäßigung 3,00 € (z. B. mit der Ostseecard)
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt

Ort: zeiTTor, Haakengraben 2-6, Navi: Vor dem Kremper Tor
23730 Neustadt in Holstein, Tel. 04561 619305
www.zeittor-neustadt.de


noch bis 13. Oktober 2024

„Affe, Pferd und Elefant …“
Tierplastiken des Bildhauers Hans Joachim Ihle (1919-1997)

Hans Joachim Ihle, Araberjährling galoppierend, 1972, Bronze © Ostholstein-MuseumDie beiden Sommerausstellungen in Eutin widmen sich in diesem Jahr auf zwei Etagen dem Thema „Tiere in der Bildenden Kunst“.

In seinem Dachgeschoss stellt das Ostholstein-Museum den Bildhauer Hans Joachim Ihle (1919-1997) vor, der sich Zeit seines Lebens der Darstellung von Tieren vornehmlich in Bronze und Marmorstuck widmete.

Zahlreiche Arbeiten des Künstlers befinden sich heutzutage in privaten Sammlungen, aber auch im öffentlichen Raum ist der Bildhauer mit überaus eindrucksvollen Werken vertreten. Zu seinen bis heute wohl bekanntesten gehören das dreißig Meter lange, mit Fischen, Reptilien und Amphibien versehene Ziegelband am Neubau des Berliner Aquariums sowie die mit Reliefs gestaltete Frontwand und das Elefanten-Tor des Berliner Zoos, bei dessen Wiederaufbau Hans Joachim Ihle die künstlerische Leitung innehatte und das heute als ein Wahrzeichen Berlins gilt. Zudem hatte er maßgeblichen Anteil an den langjährigen Wiederaufbau- und Restaurierungsarbeiten des im Krieg größtenteils zerstörten Charlottenburger Schlosses.

Aber auch im Bereich der freistehenden Skulptur und der Kleinplastik schuf Hans Joachim Ihle ein umfassendes Werk. Seine Tierdarstellungen bewegen sich durch die Jahrzehnte hindurch zwischen naturgetreuer Wiedergabe und vereinfachend-abstrahierender Formgebung. Dabei widmete er sich heimischen Tieren ebenso wie Tieren aus fernen Ländern, die er auf seinen Reisen kennengelernt und eingehend studiert hatte. Auf Grundlage seiner genauen Beobachtungen gelang es ihm bei seinen Skulpturen stets, das Charakteristische eines Tieres – ob in Ruhe oder in Bewegung – herauszuarbeiten.

Die Ausstellung zeigt mit einer reichen Auswahl an Bronzen und Skulpturen in Marmorstuck die Bandbreite im bildhauerischen Werk Hans Joachim Ihles. So finden sich in Eutin Pferde und Elefanten, Kröten und Affen, Esel und Ameisenbären… ein museales Stelldichein der kleinen und großen Tierwelt!

Öffnungszeiten:
03. März – 31. Oktober:
dienstags – sonntags/feiertags: 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 6 €, erm. 3,00 €, Kinder bis 14 Jahre frei

Ort: Ostholstein-Museum Eutin, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de

Foto © Ostholstein-Museum


noch bis 31. Dezember 2024

Interimsausstellung
“Buddenbrooks im Behnhaus”

Ausstellung Buddenbrooks im BehnhausTony Buddenbrook heißt ab sofort ihre Gäste im Behnhaus willkommen

Endlich kann mit der Wiederöffnung der LÜBECKER MUSEEN seit dem 12. Mai 2020 auch die bereits Ende März fertig gestellte Ausstellung „Buddenbrooks im Behnhaus“ der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Seit das Buddenbrookhaus nach seiner rauschenden Umzugsparty am 28. und 29 Dezember 2019 seine Pforten in der Mengstraße 4 für den umfassenden Umbau schließen musste, wurde an der Interimsausstellung im Museum Behnhaus Drägerhaus gefeilt.

Wir freuen uns, nun endlich die Buddenbrooks an ihrem neuen Standort zu zeigen. Wer die Inhalte des Romans und das bürgerliche Leben der Manns in Lübeck darstellen will, der kann keinen besseren Ort als das Behnhaus finden. Hier gehen das großbürgerliche Wohnumfeld und die bedeutende Kunst des 19. Jahrhunderts und der klassischen Moderne eine Symbiose ein wie kaum an einem Ort“, so der Leitende Direktor der LÜBECKER MUSEEN, Prof. Dr. Hans Wißkirchen.

Durch die Ausstellung führt Antonie „Tony“ Buddenbrook, Protagonistin aus Thomas Manns weltberühmtem Roman „Buddenbrooks“. Diese Romanfigur schien zur Präsentation der Ausstellung aufgrund ihrer Lust am Erzählen, ihrer Begeisterungsfähigkeit für Neues sowie ihres Engagements für Familie und Stadt bestens geeignet.

In einer Art „Homestory“ erzählt sie von den Romanen „Buddenbrooks“ und „Professor Unrat“, von den Schriftstellern Thomas und Heinrich Mann und vom bürgerlichen Leben im 19. Jahrhundert. Wie sah das Leben in Lübeck zu dieser Zeit aus, was bedeutete die Stadt für die Brüder und wie wurde sie Literatur? Tony lädt die Besucher:innen zu einer Zeitreise ins Lübeck der Buddenbrooks und der Manns ein. Dabei wird schnell klar, warum ausgerechnet das Museum Behnhaus Drägerhaus zur Kulisse für diese Interimsausstellung wurde: in den Räumen des klassizistischen Stadtpalais kann die Lebenswelt der Buddenbrooks authentisch erlebt werden. Tonys Anspruch an Vornehmheit wird dabei ebenfalls entsprochen. Bereits bei der Buddenbrooks-Neuverfilmung von Heinrich Breloer aus dem Jahre 2008 wurden einzelne Szenen im Behnhaus gedreht.

Die Ausstellung erstreckt sich über die historischen Wohnräume des Behnhauses im Erdgeschoss und beginnt in der Diele, wo aus der Perspektive Tony Buddenbrooks die Entstehungsgeschichte des Romans erläutert und Bezüge zu realen Vorbildern der Romanfiguren und damit natürlich auch zur Familiengeschichte der Manns hergestellt werden.

Neben der ehrerbietenden Familienbibel der Manns ist hier auch eine Tabakdose mit Darstellung einer Wintertroika ausgestellt, die vermutlich als Mitbringsel eines russischen Kunden im 19. Jahrhundert in den Mannschen Familienbesitz gekommen ist. Zuletzt befand sich die Tabakdose im Besitz von Lisa Dräger, die sie von der mit ihr befreundeten Ilse Mann geschenkt bekam. Als Leihgabe von Lisa Dräger wurde die Dose schon einmal in den frühen 1990er Jahren im Drägerhaus ausgestellt und ist damit nun gewissermaßen ins Haus „zurückgekehrt“.

Als weitere Kuriosität der Interimsausstellung gilt ein Fächer, der als Requisit in der Verfilmung von „Buddenbrooks“ 2008 von Jessica Schwarz als Tony Buddenbrook getragen wurde. Er ist mit einem Lübeck-Panorama gemalt und fasst so verschiedene, sich überlagernde Ebenen der Ausstellung zusammen: Fakt und Fiktion, Ortsgebundenheit und mediale „Emanzipation“ der Geschichte, Vergangenheit und ihre Übertragung in die Gegenwart.

Zu den Highlights der Ausstellung zählt außerdem ein Klingelzug aus dem 19. Jahrhundert, mit dem die Familie Mann nach den Dienstboten geläutet haben soll und der nun erstmals museal präsentiert wird. Mit seinen 2,22 Meter Länge und der reichen Wollstickerei mit Glasperlen ist er ein besonders schönes Exponat, das viel über das Leben im Lübecker Patriziat erzählt.

Für die Ausstellung „Buddenbrooks im Behnhaus“ wurde eigens ein eGuide konzipiert, mit dessen Hilfe man sich per App kostenlos auf dem eigenen Smartphone auch in Corona-Zeiten sicher durch die Ausstellung führen lassen kann und dennoch nicht auf wertvolle Hintergrundinformationen zu verzichten braucht.

Am 09. Juni 2020 eröffnet außerdem direkt zwischen Marienkirche und Rathaus unter dem Titel „Buddenbrooks am Markt“ ein Infocenter mit Museumsshop, in dem nicht nur Souvenirs des Buddenbrookhauses erstanden, sondern auch umfassende Informationen zum Stand des Umbaus des berühmten Literaturmuseums eingeholt werden können.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12. Dienstag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
01.01. – 31.03. Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 
Erwachsene 8 €
Kinder unter 6 Jahren frei
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren 2,50 €
Ermäßigte 4,- €

Ort: Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck
www.museum-behnhaus-draegerhaus.de

www.buddenbrookhaus.de


noch bis 05. Januar 2025

„GRASS TANZBAR“

Skulptur „Tanzendes Paar“ © Günter und Ute Grass StiftungGünter Grass war nicht nur ein großartiger Wort- und Bildkünstler, sondern auch ein leidenschaftlicher Tänzer. Ab 28. März 2024 widmet sich daher die neue Ausstellung „GRASS TANZBAR“ im Lübecker Günter Grass-Haus dem Thema Tanz. Wie und wann Günter Grass das Tanzen gelernt hat, welchen Einfluss das Ballett auf sein Werk hatte und was der Autor über die Loveparade in Berlin geschrieben hat – darüber informiert diese ungewöhnliche Schau, in der die Exponate und die Besucher:Innen selbst in Bewegung geraten. Sie ist bis 05. Januar 2025 in Lübeck zu sehen.

Die Ausstellung zeigt zahlreiche Manuskripte sowie Grafiken, Lithografien und Plastiken des Grafikers, Malers, Bildhauers und Schriftstellers zum Thema Tanz. Ein Highlight im Raum ist eine Drehbühne mit einer Bar. Hier können die Besucher:innen Platz nehmen, Getränke der Firma VOELKEL zu sich nehmen, miteinander ins Gespräch kommen und sich von einer Themenecke zur nächsten drehen lassen. Die Ausstellung wurde von dem renommierten Berliner Designer Matthias Kaminsky gestaltet. Die Kurator:innen sind Katrin Wellnitz, Julia Wittmer und Dr. Jörg-Philipp Thomsa.

Die Schau ist in drei Themenblöcke gegliedert: „Eine tanzwütige Zeit“, „Der Mensch als Tanzmaschine“ und „Letzte Tänze“, analog zu den Lebensstationen von Günter Grass, die mit Tanz zu tun haben. Zunächst geht es um seine ersten Tanzversuche als Jugendlicher, geführt von „vereinsamten Soldatenbräuten“. Es folgen die „tanzwütigen“ Nachkriegsjahre, in denen Grass die Wochenenden durchtanzte, sowie seine ersten Begegnungen mit dem Ballett durch seine erste Frau Anna, die bei Mary Wigman in Berlin Ausdruckstanz studierte. Sie inspirierte ihn dazu, sich mit dem Tanz und speziell dem Ballett sowohl künstlerisch als auch theoretisch zu beschäftigen. Grass schrieb Ballettstücke, zeichnete oder modellierte tanzende Figuren und schrieb einen seiner ersten Essays: „Die Ballerina“ (1956). Im Roman „Hundejahre“ (1963) beschreibt er die Entstehung von immer komplexeren mechanischen Vogelscheuchen, die einerseits in Perfektion tanzen, andererseits zum Abbild des nationalsozialistischen Menschen werden. 2003 schließlich veröffentlichte Günter Grass den Text-Bild-Band „Letzte Tänze“. Dafür töpferte er Tanzpaare aus Ton, fertigte Kohlezeichnungen und Lithografien an und dichtete dazu – eine Hommage an die Liebe und den Tanz.

Mit verschiedenen medialen Präsentationsformen wie Videoinstallationen und Soundduschen beleuchtet das Günter Grass-Haus auf kurzweilige Art zahlreiche Facetten des Tanzens. Auf zwei Monitoren ist Günter Grass selbst beim Tanzen zu sehen. Selbstverständlich stehen neben fröhlichen Motiven auch politische Aspekte des Tanzens im Fokus. Im Roman „Die Blechtrommel“ lässt der Autor den kleinen Oskar Matzerath mit seiner Trommel eine nationalsozialistische Versammlung sprengen, indem er die Nationalsozialisten im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Takt bringt und sie Charleston und Walzer tanzen lässt. Diese berühmte Tribünen-Szene zeigt ein von der Illustratorin und Figurenbauerin Sara-Christin Richter entworfenes Diorama.

Eine Filmcollage des Hamburger Künstlers Mikhele Apitzsch greift die gesellschaftliche Dimension des Tanzens in unterschiedlichen Ländern auf. Wie politisch Tanz- und Musikveranstaltungen werden können, ist gerade durch Angriffe auf Vergnügen in der jüngsten Geschichte in Paris 2015, Israel 2023 und Moskau 2024 schmerzhaft zu beobachten gewesen.

Die ganz jungen Gäste werden mithilfe eines eigenen Ausstellungshefts kindgerecht durch die märchenhaften Gefilde der Tanzwelt von Günter Grass geführt.

Begleitprogramm:
Selbstverständlich sollen Interessierte auch selbst das Tanzbein schwingen! So wird es im Rahmen des Hansekulturfestivals am 08. Juni 2024 die Möglichkeit geben, zusammen mit ca. 200 Menschen auf dem Lübecker Rathausmarkt unter dem Motto „LÜBECK TANZT MITEINANDER“ gemeinsam zu tanzen. Darüber hinaus sind ein Poetry Slam mit Sebastian 23, Annalisa Tuczek, Sandra Da Vina, Stef, Arielle Cottingham, Jens Ketelsen und Tilo Strauss sowie ein Kinderfest am 14. Juli 2024 geplant.

Öffnungszeiten:
01.01. – 31.03. Dienstag – Sonntag 11:00 – 17:00 Uhr
01.04. – 31.12. Montag – Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
Feiertage
Geschlossen am : 24.12., 25.12, 31.12 und 01.01.
Geöffnet: Karfreitag , Ostersonntag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag , Tag der Deutschen Einheit , 2. Weihnachtsfeiertag

Eintritt: Erwachsene 8 €, Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren frei, Ermäßigte frei

Ort: Günter Grass-Haus, Glockengießerstraße 21, 23552 Lübeck
https://grass-haus.de

Foto © Günter und Ute Grass Stiftung


noch bis 02. Februar 2025

„Unsere Wakenitz – 25 Jahre Naturschutzgebiet“

Wakenitz © Rolf Albert Museum für Natur und UmweltAb Samstag, 27. April 2024, präsentiert das Lübecker Museum für Natur und Umwelt die Ausstellung „Unsere Wakenitz – 25 Jahre Naturschutzgebiet“. Diese widmet sich dem kleinen Nebenfluss der Trave und dem dazugehörigen einzigartigen Naturschutzgebiet.

In der Schau zeigt eine Gruppe von Naturfreund:innen eindrucksvolle Bilder von Flora und Fauna des Areals, das seit 1999 unter Schutz steht. Von häufigen bis seltenen Pflanzen, Vögeln, Insekten, Amphibien und Reptilien über mikroskopische Aufnahmen bis hin zu einem Drohnenfilm des Flusslaufs von Rothenhusen bis zur Stadtwakenitz – die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in das Gebiet und zeigt zugleich Perspektiven für einen verantwortungsvollen Umgang damit auf.

Kuratiert wurde sie von Nils Heck, dem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Museums für Natur und Umwelt. Das Material dafür wurde von den ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen Rolf Albert, Jörg Clement, Dr. Jürgen Ibs, Sabine Jebens-Ibs und Günter Werner zusammengestellt.

Am 20. April 1999 wurde die Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Wakenitz“ erlassen, um die vielfältige Flusslandschaft mit ihrer charakteristischen Pflanzen- und Tierwelt zu schützen. Das 607 Hektar große Gebiet umfasst die Wakenitzniederung bis hin zum Ratzeburger See, das Teufelsmoor und die Herrnburger Dünen. Hier finden sich Bruch-, Feucht- und Steiluferwälder, Niederungsgrünland und Niedermoorflächen, Hochstaudenfluren, Magergras- und Trockenwaldflächen, die eines der artenreichsten Naturschutzgebiete Schleswig-Holsteins ausmachen.

Neben verschiedenen Präparaten sowie Text- und Bildtafeln bietet die Ausstellung „Unsere Wakenitz – 25 Jahre Naturschutzgebiet“ einige interaktive Elemente, beispielweise einen Touch-Display, bei dem die Besucher:innen anhand einer Karte der Wakenitz gezielt Informationen zu den einzelnen Flussabschnitten abrufen können. Auch kurze Videos vom Unterwasserleben (Plankton, Fische, etc.) gibt es zu sehen.

Die Schau bietet einen vertieften Blick auf die Veränderungen, die das Naturschutzgebiet durchgemacht hat. Der Rückgang von Schilfflächen und das Verschwinden von bestimmten Tierarten werden ebenso thematisiert wie die Belastung durch Nährstoffe und Pestizide. Zudem werden Störungen des Ökosystems durch Freizeitaktivitäten und die Auswirkungen der A20-Trasse, die durch das Gebiet verläuft, beleuchtet.
Auch Forschungsprojekte zu den Ursachen der negativen Entwicklungen werden vorgestellt: Die Ausstellung geht dem Schilfsterben auf den Grund und erklärt, wie Überdüngung und der Klimawandel dazu beitragen.

Die langjährigen biologischen und chemischen Untersuchungen durch Schüler:innen des Thomas Mann-Gymnasiums in Zusammenarbeit mit dem Lübecker offenen Labor (LoLa) an der Universität zu Lübeck fließen in diese Betrachtung ein und werden gewürdigt. Unter dem Motto „Vom Wissen zum Handeln“ werden abschließend Vorschläge unterbreitet, wie das einzigartige Gebiet nachhaltig geschützt werden kann.

Jörg Clement und Rolf Albert von der Bürgerinitiative „Rettet die Wakenitz“ haben über Jahrzehnte Messungen an der Wakenitz durchgeführt und das „Schilfprojekt“ an der Thomas-Mann-Schule betreut. Jörg Clement dazu: „Ich bin an der Wakenitz aufgewachsen und habe den Wandel dieses Lebensraums hautnah erlebt. Als Naturschutzbeauftragter der Hansestadt Lübeck habe ich mich viele Jahre dafür eingesetzt, dass die Wakenitz intensiver und nachhaltiger geschützt wird. Hoffentlich trägt die Ausstellung dazu bei, dass wir uns der Verantwortung für die Natur bewusst werden.“

Der Kurator der Ausstellung Nils Heck, Biologe und wissenschaftlicher Volontär am Museum, freut sich, im Rahmen der Vorbereitung der Schau selbst noch viel Neues über die heimische Artenvielfalt gelernt zu haben. „Ob über heimische Libellen und Amphibien, Gewässerökologie oder Renaturierungsmaßnahmen – die Ausstellung deckt das komplette Themenspektrum rund um dieses wunderbare Naturschutzgebiet ab und es gibt viel zu entdecken!“

Die Ausstellung wurde von der Possehl-Stiftung, der von Keller-Stiftung, dem NABU Lübeck, der Bürgerinitiative „Rettet die Wakenitz“, dem Lübecker offenen Labor der Universität zu Lübeck und der Technischen Hochschule Lübeck gefördert und unterstützt.

Begleitprogramm:
Begleitend zur Ausstellung finden zahlreiche Veranstaltungen statt wie zum Beispiel öffentliche Führungen und Vorträge. Diese sind tagesaktuell der Homepage des Museums für Natur und Umwelt zu entnehmen.

Öffnungszeiten:
dienstags – freitags 09:00 – 17:00 Uhr
samstags und sonntags 10:00 – 17:00 Uhr
an Feiertagen 10:00 – 17:00 Uhr

Feiertage
Geschlossen am: 01.01., 24.12., 25.12. und 31.12.
Geöffnet: Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit, Reformationstag und Zweiter Weihnachtsfeiertag

Eintritt: Erwachsene 6 €
Freier Eintritt für: Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 % GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. | Deutscher Museumsbund e.V. | ICOM (International Council of Museums)

Ort: Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, 23552 Lübeck
https://museum-fuer-natur-und-umwelt.de

Foto © Rolf Albert Museum für Natur und Umwelt


02. – 30. September 2024

Inspirierende Welten
Sabine Könneker

Inspirierende Welten © Sabine KönnekerSabine Könneker:
Was inspiriert und motiviert mich in meinem Alltag? Diese Frage habe ich mir selbst als Leitthema für diese Ausstellung hier im Kulturbahnhof Plön gestellt. Die Antworten darauf sind vielfältig, zum Teil sehr individuell und zum Teil bestimmt auch zutreffend auf viele andere Menschen.

Zunächst einmal ist es die Natur, die immer wieder eine Quelle der Faszination, der Inspiration und der mentalen und physischen Stärkung ist. An einem Ort wie Plön ist man sozusagen eingebettet in eine solche naturschöne Umgebung. Unter meinen Werken gibt es Bilder von Blumen, Tieren und eine Unterwasserwelt, die auch an ein Korallenriff erinnern soll.

Darüber hinaus sind es die Begegnungen mit anderen Kulturen und Landschaften, die einen begeistern und beflügeln. Ich hatte das Glück, sechs Jahre in Japan und vier Jahre im Oman leben zu dürfen. Das Zusammentreffen mit mir ungewöhnlichen Stadt- und Dorfszenarien sowie fremdartigen Naturregionen, eine andere Farb- und Formgebung hinterlassen eine Prägung, die sich natürlich auch in meinen Bildern widerspiegelt. So habe ich die Corniche von Muskat als Papiermosaik gestaltet sowie eine Episode auf einem Markt im Oman durch Stoffbordüren, Acrylfarbe, Perlen, Spiegel, Knöpfe und Stempelabdrücke dargestellt.

Weiterhin sind es für mich – ich habe Germanistik und Kunstgeschichte studiert – die Welten der Kunst und Literatur, die mich in meinem Alltag inspirieren und mir Kraft und Energie geben. Ein Werk beschäftigt sich deshalb mit der kontroversen Wirkung von Bildwerken. Der Spiegel im oberen Drittel des Bildes „Im Dialog mit der Kunst“ dient dazu, den Betrachtenden mit der Frage zu konfrontieren, wie er/sie selbst auf Kunstwerke reagiert.

Ein anderes meiner Bilder zitiert Roman – sowie Gedichtsanfänge von einigen meiner Lieblingsautoren/innen. Versuchen Sie einmal, die Porträts der Autoren/innen den literarischen ersten Sätzen zuzuordnen! Eine Lösung bekommen Sie gerne von mir gemailt.

Von Haus aus bin ich eigentlich Mosaizistin und gebe Workshops hier in Plön in meinem Atelier am Schöhsee. Ich habe Kurse in Ravenna, London und Toulouse besucht sowie ein einjähriges Studium an der Mosaikbauschule in Dortmund absolviert. Normalerweise lege ich meine Mosaiken aus Keramikfliesen, Glas und anderen Materialien auf Holz und Styropor sowie in Beton, alles viel zu schwer, um hier im Bistro an die Wand gehängt zu werden. Das Wort Mosaik bedeutet aber nur „Zusammenfügen von farbigen Teilen eines bestimmten Materials zu Bildern oder Formen“, weshalb ich mich für diese Ausstellung dazu entschlossen habe, mit Papier, Stoff, Wolle, Perlen und anderen leichten Materialien zu arbeiten.

Öffnungszeiten:
Montag – Freitag von 09:00 – 17:00 Uhr
Samstag 10:00 – 14:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Tourist Info Plön, Bahnhofstrasse 5, 24306 Plön
www.touristinfo-ploen.de

https://atelier-am-schoehsee.jimdofree.com/

Foto © Sabine Könneker


14. September 2024 – 02. März 2025

„Thomas Manns Der Zauberberg.
Fiebertraum und Höhenrausch“

Rendering Raum „Liebe“, Zauberberg-Ausstellung © Flex Grafik Studio other typesDie Ausstellung „Thomas Manns ‚Der Zauberberg‘. Fiebertraum und Höhenrausch“ des Buddenbrookhauses erzählt von den zentralen Themen und Konflikten des Romans: Tod und Leben, Begehren und Liebe, Krieg und Frieden. Diese zeitlosen Themen verknüpft die Ausstellung durch aktuelle Bezüge eng mit unserer Gegenwart.

Der Roman, der am Vorabend des Ersten Weltkriegs spielt, weist auch hundert Jahre nach seinem Erscheinen Parallelen mit unserer Zeit auf: Nationalismus, Wissenschaftsferne, Ignoranz und Hassrede sind über alle zeitlichen Brüche und Epochenwechsel hinweg aktuell.

Im Museumsquartier St. Annen findet ab dem 15. September 2024 künftig jeden Sonntag von 13:00 bis 14:00 Uhr eine öffentliche Führung durch die neue Sonderausstellung des Buddenbrookhauses „Thomas Manns ‚Der Zauberberg‘. Fiebertraum und Höhenrausch“ statt. Die Führungen enden mit der Laufzeit der Ausstellung am 02. März 2025.
Die Teilnahme beträgt 16 €, für Kinder und weitere Personen mit freiem Eintritt ist lediglich die Führungsgebühr von 4 € zu entrichten. Tickets sind an der Museumskasse oder online unter https://buddenbrookhaus.de/veranstaltung-buchen?vid=10133 erhältlich.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12. dienstags – sonntags 10:00 – 17:00 Uhr
01.01. – 31.03. dienstags – sonntags 11:00 – 17:00 Uhr
Feiertage:
geschlossen:  24.12. | 25.12. | 31.12. | 01.01.
geöffnet: Tag der Deutschen Einheit, Reformationstag, 2. Weihnachtsfeiertag

Eintritt: 
Tageskarte – Lübeck Day Pass 12 €
Der Lübeck Day Pass ist die Tageskarte für alle im Verbund der Lübecker Museen zusammengeschlossenen Museen. Gültig für beliebig viele Besuche am gebuchten Tag. Das Ticket ist nicht übertragbar. Der Pass gilt für folgende Museen: Buddenbrookhaus | Günter Grass-Haus | Katharinenkirche | Museum Behnhaus Drägerhaus | Museum für Natur und Umwelt | Museum Holstentor | Museumsquartier St. Annen | Kunsthalle St. Annen und St. Annen-Museum | Sammlung Kulturen der Welt

Freier Eintritt für folgende Personen:
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 % GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Verein der Freunde der Museen der Hansestadt Lübeck e.V. | Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. | Deutscher Museumsbund e.V. | ICOM (International Council of Museums)

Ort: Museumsquartier St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
https://museumsquartier-st-annen.de/

https://derzauberberg.de

https://buddenbrookhaus.de/

Foto © Flex Grafik Studio other types


14. September 2024 – 02. März 2025

Extra Time
Heather Phillipson

Collage „Extra Time. Heather Phillipson“ © magma design studioAnlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Romans „Der Zauberberg“ von Thomas Mann verwandelt die international bekannte britische Künstlerin und Dichterin Heather Phillipson die Kunsthalle St. Annen in ein begehbares Kunstwerk.

Für ihre Einzelausstellung lässt sie sich maßgeblich von dem Motiv der Zeit inspirieren, das im „Zauberberg“ eine zentrale Rolle spielt. Der Roman handelt vom individuellen Erleben der Zeit vor dem Hintergrund epochaler Umbrüche vor dem Ersten Weltkrieg.

Die Hauptakteure der künstlerischen Inszenierung sind krähenartige Charaktere, die die gesamte Ausstellungsfläche bevölkern.

Heather Phillipson (* 1978, UK) ist eine preisgekrönte Künstlerin und Dichterin. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in den Serpentine Galleries, der Whitechapel Gallery London, dem New Museum New York, dem Palais de Tokyo, der Schirn Frankfurt, auf der Sao Paulo Art Biennale (2016), Athen Biennale (2018) und Sharjah Biennale (2019).

2022 wurde Phillipson für den Turner-Preis nominiert. Zu ihren jüngsten Projekten gehören eine neue Kommissionsarbeit für Art Night 2023 in Zusammenarbeit mit dem Programm Wild Escape des Art Fund und dem BBC-Archiv, eine Kommission der Duveen Galleries der Tate Britain, London (2021-22), Kommission für die Fourth Plinth am Trafalgar Square, London (2020-22) sowie ein großangelegtes Projekt Art on the Underground an der Station Gloucester Road (2018).

Phillipson ist zudem eine renommierte Filmemacherin, erhielt 2016 den Film London Jarman Award und gehörte 2018 zur Auswahl des European Short Film Festival des International Film Festival Rotterdam.

2024 wird Phillipson eine neue Kommissionsarbeit für das Imperial War Museum‘s 14-18 Now Legacy Fund in Zusammenarbeit mit der Glynn Vivian Gallery, Swansea realisieren.

Öffnungszeiten:
01.04. – 31.12. dienstags – sonntags 10:00 – 17:00 Uhr
01.01. – 31.03. dienstags – sonntags 11:00 – 17:00 Uhr
Feiertage:
geschlossen:  24.12. | 25.12. | 31.12. | 01.01.
geöffnet: Tag der Deutschen Einheit, Reformationstag, 2. Weihnachtsfeiertag

Eintritt: 
Tageskarte – Lübeck Day Pass 12 €
Der Lübeck Day Pass ist die Tageskarte für alle im Verbund der Lübecker Museen zusammengeschlossenen Museen. Gültig für beliebig viele Besuche am gebuchten Tag. Das Ticket ist nicht übertragbar. Der Pass gilt für folgende Museen: Buddenbrookhaus | Günter Grass-Haus | Katharinenkirche | Museum Behnhaus Drägerhaus | Museum für Natur und Umwelt | Museum Holstentor | Museumsquartier St. Annen | Kunsthalle St. Annen und St. Annen-Museum | Sammlung Kulturen der Welt

Freier Eintritt für folgende Personen:
Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren | Schüler:innen, Student:innen und Auszubildende | FSJler:innen (Freiwilliges Soziales Jahr) | Inhaber:innen der LübeckCard und der Ehrenamtskarte | Schwerbehinderte mit mind. 50 % GdB und ihre Begleitperson (B) | Mitglieder folgender Verbände: Verein der Freunde der Museen der Hansestadt Lübeck e.V. | Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg e.V. | Deutscher Museumsbund e.V. | ICOM (International Council of Museums)

Ort: Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck
https://kunsthalle-st-annen.de/

Foto © magma design studio


22. September – 17. November 2024

„Eutin packt aus!“
Kunstwerke aus Privatbesitz

Ausstellung „Eutin packt aus“ © Ostholstein-Museum EutinIn der Vorbereitung dieser außergewöhnlichen Ausstellung waren vorab die kunstsinnigen Bürgerinnen und Bürger aus Eutin und Umgebung in besonderem Maße gefragt: Denn das Ostholstein-Museum hatte es sich zum Ziel gesetzt, im Herbst eine umfangreiche und vielschichtige Auswahl an Kunstwerken aus hiesigem Privatbesitz zu zeigen.

Während Museen ihre Bestände regelmäßig der Öffentlichkeit präsentieren, schlummern in vielen Haushalten kleine und große Kunstwerke, die nur selten als Leihgaben in Ausstellungen gezeigt werden können und in der Tat die ein oder andere Überraschung bereithalten.

Aus diesem Grund waren alle Bürgerinnen und Bürger aus Eutin und Umgebung, die bereit waren, dem Museum ein oder mehrere Exponate für eine Ausstellung leihweise zur Verfügung zu stellen, in diesem Frühjahr eingeladen, sich mit einem Foto ihrer Kunstwerke und Informationen dazu an das Museum zu wenden.

Und der öffentliche Aufruf war ein voller Erfolg: So wurden von über 80 Interessenten weit mehr als 500 Vorschläge eingereicht, die die klassischen Bereiche Malerei, Zeichnung, Grafik und Skulptur umfassen. In der Folge wurde unter kunsthistorischen und kuratorischen Gesichtspunkten eine Auswahl von rund 120 Exponaten getroffen, die das beeindruckende Niveau und die Vielseitigkeit der privaten Sammlungen aus Eutin und Umgebung widerspiegelt. So finden sich in der Ausstellung Werke von Gerhard Richter, Ernst Barlach oder Eutiner Künstler/innen ebenso wie von niederländischen Malern des 17. Jahrhunderts, Johann Heinrich Wilhelm Tischbein oder von deutschen Expressionisten wie Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff.

Seien Sie gespannt und freuen Sie sich auf das Ergebnis dieses außergewöhnlichen Ausstellungsprojektes!

Ausstellungseröffnung:
Sonntag 22. September 2024 um 11:30 Uhr
Nach einer Begrüßung durch Herrn Harald Werner, Kuratoriumsvorsitzender der Kulturstiftungen des Kreises Ostholstein, wird Museumsleiterin Frau Dr. Julia Hümme in die Ausstellung einführen.
Musikalisch begleitet wird die Eröffnung am Flügel durch Frau Kerstin Krieger von der Kreismusikschule Ostholstein.

Öffnungszeiten:
dienstags – sonntags/feiertags 11:00 – 17:00 Uhr

Eintritt: 6 €

Ort: Ostholstein-Museum Eutin, Schlossplatz 1, 23701 Eutin
www.oh-museum.de


23. September – 04. November 2024

„Urlaubsort – Tatort – Drehort! Ein Jahrhundert Filmset Schleswig-Holstein“

Plakat „Urlaubsort – Tatort – Drehort! Ein Jahrhundert Filmset Schleswig-Holstein“Wanderausstellung des Landesarchivs Schleswig-Holstein

Vom 23. September bis 4. November 2024 wird die Wanderausstellung des Landesarchivs Schleswig-Holstein erstmalig in der Rotunde der Trinkkurhalle in Timmendorfer Strand ihre Pforten öffnen.

Den Anfang machte ausgerechnet ein Vampir: Szenen aus dem Gruselfilm „Nosferatu“ wurden 1921 unter der Regie von Friedrich Wilhelm Murnau in Lübeck, Lauenburg und auf Sylt gedreht. Seitdem entstehen immer wieder Kinofilme und Vorabendserien, Krimis und Romanzen vor schleswig-holsteinischer Kulisse. Eine Auswahl solcher Produktionen zeigt die Wanderausstellung „Urlaubsort – Tatort – Drehort! Ein Jahrhundert Filmset Schleswig-Holstein“. Das Landesarchiv Schleswig-Holstein stellt die 15 Roll-Ups ab sofort interessierten Einrichtungen zur Verfügung.

So vielfältig wie die Landschaften des nördlichsten Bundeslandes, so verschieden sind die hier entstandenen Filme und Serien. Ob auf Gutshöfen oder an den langen Stränden der Nordsee: Naturkatastrophen und düstere Mordfälle lassen sich in Schleswig-Holstein ebenso in Szene setzen wie heitere Geschichten um Aussteiger, die sich fernab der Großstadt eine neue Existenz aufbauen wollen und zwischen Dünen und Reetdachkaten die große Liebe finden.

Das Ergebnis sind Produktionen mit Wiedererkennungswert. So bildete die Landschaft Angeln zwischen Schleswig und Kappeln zwischen 1986 und 2012 die Kulisse für die ZDF-Serie „Der Landarzt“. In insgesamt 297 Folgen kümmerte sich der „Landarzt“ um die Sorgen der Einwohnerinnen und Einwohner im fiktiven Städtchen Deekelsen. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer kamen anschließend an die Schlei, um die Drehorte zu entdecken: Stammkneipe und Kirche stehen in Kappeln, der Bahnhof von Deekelsen befindet sich in Süderbrarup und die Praxis des „Landarztes“ auf Gut Lindauhof.

Viele weitere ehemalige Schauplätze sind in der Ausstellung vertreten. Die Episoden rund um das Ponyhotel „Immenhof“ wurden ab den 1950er-Jahren in Bad Malente und auf Gut Kletkamp gedreht. Mehrere Verfilmungen von Thomas Manns Roman „Buddenbrooks“ entstanden in der Lübecker Altstadt. Auf Schlössern und Gütern nahm das Schicksal der „Guldenburgs“ und anderer fiktiver Adelsfamilien seinen Lauf. Und immer wieder ermitteln Fernseh-Kriminalisten wie Kommissar Finke, erster Kieler „Tatort“-Kommissar in den 1970er-Jahren.

Die offizielle Eröffnung mit Kuratorin Julia Liedtke Liedtke vom Landesarchiv Schleswig-Holstein findet am 23. September 2024 um 11:00Uhr bei einem Getränk statt.

Öffnungszeiten: 
täglich 11:00 – 16:00 Uhr

Eintritt: frei

Ort: Trinkkurhalle Timmendorfer Strand, Kurpromenade 3, 23669 Timmendorfer Strand

www.timmendorfer-strand.de


28. September 2024 – 23. Februar 2025

„Bestattungskulturen in Lübeck und der Welt.
Vom Ruheort zum Coffin Dance“

Jüdischer Friedhof Moisling – Grab Neuengamme © SKW Foto Michael Haydn„Gestorben wird immer“ lautet eine beliebte Floskel – doch wird mit dem Tod auch immer in der gleichen Weise umgegangen?

Dieser Frage widmet sich die neue Ausstellung der Lübecker Sammlung Kulturen der Welt unter dem Titel „Bestattungskulturen in Lübeck und der Welt. Vom Ruheort zum Coffin Dance“.

Rund 70 Exponate aus 25 Ländern geben in den Räumen des Industriemuseums Herrenwyk Einblicke in alte Traditionen und neue Trends in der deutschen Bestattungsindustrie sowie in alternative spirituelle und humorvolle Umgangsformen mit dem Tod in Asien, Afrika, Lateinamerika und der Südsee.

Zu sehen sind archäologische, historische und moderne Exponate, die zum Teil noch nie öffentlich gezeigt wurden, sowie exklusives Bildmaterial der christlichen, islamischen und jüdischen Friedhöfe Lübecks.

Die Ausstellung ist Bestandteil des großen „Zauberberg“-Jahres, mit dem der Verbund der LÜBECKER MUSEEN das 100. Jubiläum von Thomas Manns Weltbestseller „Der Zauberberg“ begeht. In dem Roman ist das Thema Tod omnipräsent.

Die Schau wird begleitet von einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm an verschiedenen Orten der Hansestadt. Sie wurde vom Direktor der Lübecker Sammlung Kulturen der Welt Dr. Lars Frühsorge kuratiert.

„Bestattungskulturen in Lübeck und der Welt. Vom Ruheort zum Coffin Dance“ ist in drei Themenräume gegliedert.

Im ersten Raum geht es um den Tod als Übergang in eine vermeintlich andere Welt. Anhand verschiedener Exponate soll deutlich gemacht werden, welche Vorstellungen vom Tod in Vergangenheit und Gegenwart in unterschiedlichen Kulturen vorherrschen. Dabei wird deutlich, dass das Ableben vielerorts nicht als absolutes Ende verstanden wird, sondern lediglich als weiterer Schritt in einem ewigen Kreislauf von Tod und Wiedergeburt bzw. als Neubeginn eines Daseins als verehrter Ahne. Zu sehen sind beispielsweise Kreuze aus dem Alpenraum, die Sterbenden in die Hand gegeben werden, oder eine Statue des liegenden Buddha, die den Eintritt ins Jenseits symbolisiert.

Der zweite Raum widmet sich den Ritualen, die die Menschen im Laufe der Zeit entwickelt haben, um ihre Verluste zu verarbeiten. Dazu geben nicht nur Objekte Auskunft, mit deren Hilfe man scheinbar Kontakt mit der Totenwelt aufnehmen oder Blicke ins Jenseits erhaschen kann, sondern auch die verschiedenen Formen der Trauerfeiern. Während den meisten die farbenfrohen Kostüme und Figuren des mexikanischen „día de los muertos“ ein Begriff sind, ist der „Coffin Dance“, also die Art und Weise, wie Sargträger in Ghana ihre Tätigkeit in mitreißende tänzerischen Choreografien einbetten, erst zur Corona-Zeit vor allem in den Sozialen Netzwerken bekannt geworden und hat mittlerweile Kultstatus erlangt.

Raum 3 schließlich behandelt den Friedhof als Ort der Trauer sowie dessen Entwicklung vor dem Hintergrund, dass viele Menschen sich mittlerweile für alternative Bestattungsorte wie Ruheforste oder Seebestattungen entscheiden. Selbstverständlich soll dabei auch der Wirtschaftsfaktor der Bestattungsindustrie beleuchtet werden. Erstmals wird außerdem speziell die Geschichte und Entwicklung der Lübecker Friedhöfe in den Blick genommen, wofür Fotomaterial durch eigens für die Ausstellung in Auftrag gegebene Drohnenflüge ausgewertet wurde. Dieses ist ebenfalls in der Ausstellung zu sehen. Highlight des Raums ist ein Sarg, in dem man schon einmal „probeliegen“ kann, was in die abschließende Fragestellung, wie man selbst eines Tages bestattet werden möchte bzw. ob man sich mit diesem Thema überhaupt schon auseinandergesetzt hat, mündet.

Dem Ausstellungskurator und Ethnologen Lars Frühsorge, der bereits seit 15 Jahren auf seinen Reisen zu dem Thema forscht, liegt genau dieser Aspekt im Herzen – er möchte mit der Ausstellung das Thema Tod enttabuisieren und den Blick vergleichend auf andere Kulturen lenken, wo ganz anders als in der westlichen Welt damit umgegangen wird. Er freut sich zudem über die zahlreichen Kooperationen beispielsweise mit der Gärtnerei Hinze und den Bestattungsunternehmen „Dabringhaus“ und „Gebrüder Müter“, mit deren Hilfe es ihm im Begleitprogramm zur Ausstellung gelingt, das Thema Tod in all seinen Facetten zu beleuchten. Dank gilt darüber hinaus der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck, die die Schau finanziell gefördert hat.

Vernissage:
Die Ausstellung „Bestattungskulturen in Lübeck und der Welt. Vom Ruheort zum Coffin Dance“ wird am Freitag, 27. September, um 17:00 Uhr im Industriemuseum Herrenwyk eröffnet.
Nach einer Begrüßung durch den Leitenden Direktor der LÜBECKER MUSEEN Dr. Tilmann von Stockhausen und der Direktorin des Industriemuseums Herrenwyk Dr. Bettina Braunmüller, führt Dr. Lars Frühsorge, Kurator und Direktor der Lübecker Sammlung Kulturen der Welt, in die Ausstellung ein.
Zudem stimmen die Kunstinstallation „Fluss des Lebens“ und eine Performance der Berliner Künstler:innengruppe „#yodo – you only die once“ auf das Thema ein.
Die Deutsch-Ibero-Amerikanische Gesellschaft Lübeck e. V. sorgt mit einem Buffet mit Speisen und Getränken, wie sie in Lateinamerika zum „Tag der Toten“ üblich sind, für das leibliche Wohl.
Die Teilnahme beträgt 4 €, für Kinder und Jugendliche ist sie frei.
Tickets sind an der Museumskasse des Industriemuseums Herrenwyk erhältlich.

Begleitprogramm:
Begleitend zur Ausstellung ist ein vielfältiges Programm geplant.
Neben Führungen durch die Ausstellung, über Friedhöfe und durch die beiden Bestattungsunternehmen Gebrüder Müter und Dabringhaus, ist am Totensonntag, 24. November 2024, ein Thementag „Rund um das Lebensende“ geplant.
An weiteren Terminen können in Workshops Gedenksteine und Urnen kreativ gestaltet werden oder man nähert sich mit den Künstler:innen von „#yodo – you only die once“ partizipativ dem Thema Tod und Trauer an.
Der Themenabend „Der Tod und das Meer“ zusammen mit dem Buddenbrookhaus und dem Museum für Natur und Umwelt widmet sich der Rolle des Elements Wasser bei Todessehnsucht, Selbstmord und Bestattung.

Die genauen Daten und Programmpunkte sind unter https://vks.die-luebecker-museen.de/programm zu finden.

Öffnungszeiten:
freitags 14:00 – 17:00 Uhr
samstags und sonntags 10:00 – 17:00 Uhr
Geschlossen am: 24.12., 25.12, 31.12 und 01.01.

Eintritt: Erwachsene 4 €, Kinder, Schülerinnen/Schüler, Studierende, Ehrenamtliche, Schwerbehinderte, Schwerbehinderte mit Ausweis B und deren Begleitpersonen, LübeckCard-Inhaber, Bufdies, Auszubildende, Berufsschülerinnen/Berufsschüler, FSJ-Mitarbeitende frei

Ort: Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk, Kokerstraße 1-3, 23569 Lübeck
https://geschichtswerkstatt-herrenwyk.de

https://vks.die-luebecker-museen.de/

Foto © SKW Foto Michael Haydn


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