Veranstaltungen Schleswig-Holstein
November 2025
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24. November – 30. Dezember 2025
„Weihnachtsstadt des Nordens“
Lübeck ist die Weihnachtsstadt des Nordens!
Die malerische Altstadt der Hansestadt Lübeck erstrahlt ab dem 25. November 2024 wieder im vorweihnachtlichen Lichterglanz und lädt bis zum 30. Dezember 2024 zu einem Bummel über die berühmten Lübecker Weihnachtsmärkte in historischer UNESCO-Welterbekulisse ein.
In der klaren Winterluft duftet es überall auf den Straßen und Märkten der Altstadt nach Bratapfel, gebrannten Mandeln, Schmalzkuchen, Glühwein und leckeren Grillwürstchen.
Angefangen hat alles schon 1648, als urkundlich belegt erstmalig ein Weihnachtsmarkt am Fuße des Lübecker Rathauses Einzug hielt.
Heute verzaubern insgesamt 11 Weihnachtswelten die Gäste und natürlich auch die Lübecker:innen.
In Travemünde sorgen der Weihnachtsmarkt SCHIFF AHOI und der Neujahrsgarten mit großer Silvesterparty für abwechslungsreiches Programm und Festtagsstimmung.
Offiziell eröffnet wird die Weihnachtsstadt am 24. November 2025 mit dem Familiengottesdienst zum „Adventsleuchten“ in St. Marien um 16:30 Uhr und der Lichterprozession durch die Straßen der Altstadt über den Holstentorplatz bis zur Petrikirche. Unterwegs wird auf der Grünfläche vor dem Holstentor der Countdown für die feierliche Illumination der Kotkatanne und der gesamten Weihnachtsbeleuchtung in der ganzen Stadt gestartet.
Kotka-Tanne
Für ein stimmungsvolles Entree der „Weihnachtsstadt des Nordens“ sorgt ab 25. November 2024 auch wieder die prächtige Tanne aus Lübecks finnischer Partnerstadt Kotka, die unter der Federführung des Lübeck Management e.V. auf der Grünfläche vor dem Holstentor aufgestellt wird. Bereits seit 32 Jahren wird zur Vorweihnachtszeit ein Baum von stattlicher Größe aus Finnlands Wäldern als Geschenk Kotkas nach Lübeck verschifft und am 24. November 2025 im Rahmen des Adventsleuchtens feierlich illuminiert.
Ort: 23552 Lübeck
Mehr Infos unter
https://www.info-travemuende.de/weihnachtsmaerkte-schleswig-holstein-2025/#Luebeck_8211_Weihnachtsstadt_des_Nordens
Alle Infos auch auf www.luebeck-tourismus.de/kultur/weihnachtsstadt-des-nordens
Foto © LTM
30. November 2025
„Ich möchte so gern glücklich sein, vergessen Unglück und Tod …“
Hoffnung trotz Hunger und Not
Lieder und Musik zur Erinnerung an 80 Jahre nach Kriegsende
„Ich möchte so gern glücklich sein, vergessen Unglück und Tod …“. So lautet der Text eines Liedes, das die damals 30-jährige KZ-Überlebende Johanna Spector im Sommer 1945 schrieb, während sie sich von ihrer langjährigen Haft erholte.
Es ist eines der Lieder, die der Eutiner Musiker und Sänger Detlev Uhle aus Anlass des Endes des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren in seine musikalische Collage aufgenommen hat.
Am Sonntag lädt die Gedenkstätte Ahrensbök zum Abschluss einer langen Veranstaltungsreihe über 80 Jahre Kriegsende zu einem Konzert ein.
Die Themen des Konzerts sind die Befreiung der Inhaftierten aus den Konzentrationslagern und die Befreiung der Frauen und Männer, die Zwangsarbeit leisten mussten. Uhle wird auch das Elend der Flüchtlinge und der Vertriebenen sowie der deutschen Kriegsheimkehrer, Hunger und Not benennen.
Wie schon bei früheren Konzerten – wie Liedern aus den Konzentrationslagern und dem Widerstand – wird Uhle zu den zeitlichen Zusammenhängen der Lieder sprechen, bevor er sie singt und sie mit seiner Gitarre begleitet.
Interessierte sind zu dieser letzten Sonntagsveranstaltung in der Gedenkstätte in diesem Jahr eingeladen.
Sonntag 15:00 Uhr
Eintritt: frei, Spenden sind willkommen.
Ort: Gedenkstätte Ahrensbök, Flachsröste 16, 23623 Ahrensbök
Das Gebäude liegt direkt an der Bundesstraße 432 (Koordinaten: 54.026198,10.593623)
Tel. 04525 493060, Fax: 04525 493090,
E-Mail: gedenkstaetteahrensboek@t-online.de
www.gedenkstaetteahrensboek.de
30. November 2025
Willy-Brandt-Rede Lübeck 2025 mit Eva Illouz
Die israelisch-französische Soziologin und Bestseller-Autorin Eva Illouz hält am Sonntag die diesjährige Willy-Brandt-Rede Lübeck.
Die 64-Jährige kommt auf Einladung der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung und der Hansestadt Lübeck ins Johanneum und spricht über die Rolle von Gefühlen in Politik und Gesellschaft – insbesondere über Schuld als zentrales Element moderner Erinnerungskulturen und ihre Bedeutung für Demokratien seit dem Zweiten Weltkrieg.
Mit ihrer Rede reiht sich Eva Illouz in die Riege hochrangiger Persönlichkeiten ein, die seit 2009 mit der jährlichen Willy-Brandt-Rede Lübeck drängende politische und gesellschaftliche Probleme unserer Zeit analysieren und mögliche Lösungsstrategien aufzeigen.
Zuletzt sprachen die Vorsitzende des Osloer Nobelkomitees Berit Reiss-Andersen, die VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo, der Publizist Michel Friedman und der SPE-Präsident Stefan Löfven.
Die Grußworte halten in diesem Jahr Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a. D. und Kuratoriumsvorsitzender der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, und Pia Steinrücke, stellv. Bürgermeisterin und Senatorin der Hansestadt Lübeck.
Eva Illouz ist seit dem Angriff der Hamas auf Israel als Verfechterin eines sicheren und freien Israels ebenso hervorgetreten wie als scharfe Kritikerin der Netanyahu-Regierung. In zahlreichen Beiträgen beschäftigte sie sich zudem scharfsinnig mit dem weltweiten Anstieg des Antisemitismus.
Bitte beachten Sie: Die Rede wird in englischer Sprache gehalten. Eine deutsche Übersetzung kann leider nicht angeboten werden. Im Nachgang der Veranstaltung wird ein Videomitschnitt der Rede mit deutschem Untertitel auf www.willy-brandt.de veröffentlicht.
Sonntag 16:00 Uhr, Einlass ab 15:30 Uhr
Eintritt: frei
Anmeldung erforderlich unter Tel. 0451 122425 0, veranstaltungen-luebeck@willy-brandt.de oder www.willy-brandt.de
Anmeldeschluss: 27. November 2025
Ort: Johanneum zu Lübeck, Bei St. Johannis 1 – 3, 23552 Lübeck
Foto © James Startt
30. November 2025
Großes Chor- und Orchesterkonzert mit Bach und Bernstein
Zu einem adventlichen Konzert laden die Musikhochschule Lübeck (MHL) und der Lübecker Kammerchor am Sonntag nach St. Aegidien ein.
Über hundert Mitwirkende führen Bachs „Magnificat“ und Bernsteins „Chichester Psalms“ unter der Leitung von Andreas Krohn und Johannes Knecht auf.
Gleich zwei Meisterwerke für Chor- und Orchester erklingen beim Jubiläumskonzert „Bach und Bernstein“ am Sonntag in St. Aegidien − ermöglicht durch die Kooperation des MHL-Chores unter Leitung von Johannes Knecht mit dem von Andreas Krohn geleiteten Lübecker Kammerchor, der mit dem Konzert sein 75-jähriges Bestehen feiert.
Auf dem Programm steht Bachs Magnificat BWV 243, für das der Leipziger Thomaskantor 1723 den adventlichen Lobgesang der Maria festlich und ergreifend vertonte. An alle Beteiligten stellt das Werk technisch und stilistisch höchste Anforderungen. Es musizieren der Lübecker Kammerchor und ein großbesetztes Barockorchester aus Studierenden der MHL unter Leitung von Andreas Krohn.
Studierende der Oratorienklasse von Johannes Knecht gestalten die Soloarien und Soloensembles: Lauren Pharao und Lisa Scheffler (Sopran), Charlotte Tenhagen (Mezzosopran), Antonio Krisanto und Bingyu He (Tenor) sowie Martin Schultz (Bass). In nachträglich hinzugefügten weihnachtlichen Einlagesätzen erklingen das bezaubernde „Virga Jesse“ und das berühmte Weihnachtslied „Vom Himmel hoch, da komm ich her“.
Durch die Kombination kontrastierender Texte entfalten die „Chichester Psalms“ von Leonard Bernstein ihre dramatische Wirkung und Klangpracht. Hier musizieren unter Leitung von Johannes Knecht der große MHL-Chor und der Lübecker Kammerchor gemeinsam mit fast 90 Sängerinnen und Sängern. Es begleitet ein Orchester mit Studierenden der Schlagzeug-, Bläser- und Streicherklassen der MHL, das mit zahlreichen Blechbläsern, fünf Percussionisten und gleich zwei Harfen eine große Klangvielfalt erzeugt.
Der US-amerikanische Dirigent und Komponist schrieb das Werk 1965 für das kirchenmusikalische Festival im südenglischen Chichester und sich in den hebräischen Psalmentexten mit seinen jüdischen Wurzeln auseinander. In den „Chichester Psalms“ kontrastiert Menschlichkeit mit kriegerischem Machtstreben weltlicher Herrscher − und gewinnt dadurch eine besondere Aussagekraft für die Gegenwart. Der letzte Satz endet mit der versöhnlichen Botschaft des Psalms 133 vom friedlichen Zusammenleben der Menschen.
Das Konzert gibt Einblick in die intensive Chorarbeit und exemplarische Aufführung von Chor- und Orchesterwerken an der MHL. Die Erfahrung des Musizierens im Chor und Arbeit am charakteristisch homogenen Klang ist Anspruch und Ziel der vokalen Ausbildung an der MHL. Dies ist im Konzert „Bach und Bernstein“ nachzuhören.
Sonntag 18:00 – 19:00 Uhr
Eintritt: 24 €, ermäßigt 14 €
Karten sind unter www.mh-luebeck.de erhältlich.
Restkarten gibt es an der Abendkasse.
Ort: St. Aegidien zu Lübeck, Aegidienkirchhof 1, 23552 Lübeck
Foto © Marcus Kaben
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